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Ralf Pochadt

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2 weeks ago

Plandemie im nordspanischen Asturien

Stand 21.02.2021: Im nordspanischen Asturien sind die Grenzen geschlossen. Es gilt ein Lockdown mit Ausgangssperren, Abriegelung von Sperrgebieten und das sogenannte "pädagogische Konzept der Sozialblasen". Hunderttausende Menschen sind in Sperrzonen eingeschlossen, in denen ein nochmals verschärfter Lockdown gilt. Die Informationspolitik zielt auch in Asturien darauf ab, den Lockdown zu rechtfertigen. 

Jesús Sánchez Melado hat bereits im März 2020 mit "Defensa de la Libertad" auf die Verantwortung von uns allen für ein Leben in Freiheit hingewiesen:

In Asturien zeigen die Daten zur Belegung der Intensivstationen mit Patienten, die einen positiven PCR-Test hatten (unabhängig von dem Einlieferungsgrund), dass es dort im Jahre 2020 keine Engpässe aufgrund der Corona-Pandemie gab. 

Die Anzahl der Verstorbenen, denen ein positiver PCR-Test zugeordnet wurde, beträgt in Asturien für 2020 gemäß Regierungsangaben 1.343 Personen (unabhängig von der Todesursache). Ein großer Teil der Verstorbenen hatte lebensbedrohliche Vorerkrankungen. Das bedeutet, sie sind zwar positiv getestet worden, woran sie jedoch verstorben sind und ob die Krankheit COVID19 die Todesursache war, kann damit nicht ausgesagt werden. 

Die sozialen, ökonomischen, psychologischen, kulturellen und politischen Folgen der Lockdowns und ihre weltweiten Wechselwirkungen werden in asturischen Medien ebenso wenig thematisiert wie die positiven Erfahrungen in Ländern ohne Lockdown. Nicht evidenzbasiert ist die tägliche mediale Wiederholung der positiven PCR-Laborwerte in Asturien als Zahl der Infizierten oder als Zahl der an Covid19 erkrankten Personen. Problematisch ist auch, absolute Zahlen losgelöst von ihrem Kontext zu kommunizieren. Das ins Verhältnis setzen von absoluten PCR-Zahlen zur Anzahl der Testungen sowie das ins Verhältnis setzen der Auslastungszahlen zur Entwicklung im Mehrjahresvergleich unterbleiben zumeist.

Für Asturien kann meiner Ansicht nach sehr deutlich festgestellt werden: Die derzeitige manipulative Kommunikationspolitik dient vor allem der Angsterzeugung und Rechtfertigung für die Einschränkung von Grundrechten. Der am 25.10.2020 verhängte zweite Ausnahmezustand soll zunächst bis Mai 2021 andauern.

"Cuando aún nos creíamos libres ..." (Jesús Sánchez Melado):

"Corona-Tote" in Asturien

Asturien meldet in seinem vorläufigen Jahresbericht (OBSA) 1.548 Todesfälle, die 2020 mit dem Coronavirus in Zusammenhang stehen sollen (OBSA S.37 i.V.m. S.3). Bei dieser Anzahl von Todesfällen sind auch Verdachtsfälle enthalten. Drei von vier Verstorbenen gehörten der Altersgruppe von 80 bis 105 Jahren an. Nur 0,6% der Verstorbenen waren jünger als 50 Jahre (OBSA, S. 37ff). Das Durchschnittsalter lag bei 84 Jahren. 

In den Jahren 2015-2019 verstarben in Asturien jährlich zwischen 12.900 und 13.600 Menschen. Auffällig viele davon starben an Krebsleiden (2017: 3.626; 2018: 3.641), insbesondere in den Gebieten mit ehemaliger oder aktueller Kohle- und Schwerindustrie. 800.000 Menschen sind unmittelbar von Luftverschmutzung betroffen.  

Gijón leidet besonders unter Luftverschmutzung. Dort befindet sich auch eine offene Kohle-Lagerstätte auf 1.236.000m2. Kohlestaubstürme belasten die Umgebung. An Atemwegserkrankungen sterben etwa 1.600 Menschen jährlich (2017: 1.579; 2018: 1.612).  

Die regionale Verteilung der im Jahr 2020 angeblich an Corona verstorbenen Personen entspricht der Gebiete mit besonders hoher Umweltbelastung und einer schlechten Wohnumfeldqualität (u.a. Luftverschmutzung, Wasserverschmutzung, Lärm, fehlende Grünflächen, Kriminalität). Die regionale Verteilung der absoluten Anzahl der Verstorbenen wie auch die relative Zahl pro 100.000 Einwohner korrespondiert mit diesen Gebieten (OBSA, S.48 und OBSA Calidad ambiental). 

Für das Jahr 2020 wurden in Asturien insgesamt 15.363 Verstorbene gemeldet. Besonders viele Sterbefälle gab es im Januar (1.400), November (1.700) und Dezember (1.400). Der erste positive Coronatest wurde am 29.02.2020 gemeldet. Damit kann die relativ hohe Zahl an Verstorbenen von Januar 2020 nicht mit Corona in Verbindung gebracht werden. 

Besonders viele Sterbefälle mit positiven Corona-Laborwerten gab es im November und in der ersten Dezemberwoche 2020 (OBSA, S.17). Dieser Zeitraum korrespondiert mit drastischen politischen Maßnahmen. Am 25. Oktober wurde erneut der nationale Notstand ausgerufen und in Asturien wurden Städte abgeriegelt, die Provinzgrenzen geschlossen, es galten Ausgangssperren, Maskenzwang, Sozialblasen, Besuchsverbote. Nach diesem harten Lockdown kam es zu einem sprunghaften Anstieg der Todesfälle mit und ohne positivem Corona-Laborwert.  

Vor Beginn dieser Maßnahmen gab es im Zeitraum Februar bis Oktober 2020 rund 400 Verstorbene mit positivem Corona-Laborwert. In den Wochen nach dem Beginn der Maßnahmen waren es mehr als eintausend Tote mit positivem Laborwert. Am 03.12. wurde die Abriegelung der Städte für einige Wochen unterbrochen. Sogleich ging die Anzahl der Todesfälle wieder zurück. Verstorben sind in den Wochen des harten Lockdowns insbesondere vorerkrankte alte Menschen, die in Angst und Panik versetzt wurden und die ihre Enkel und Urenkel nicht mehr sehen durften, deren soziale Kontakte auf Maskengestalten und Gestalten in Schutzanzügen beschränkt waren.  

Auffällig ist auch die Entwicklung der saisonalen Grippe in Asturien. Im Januar 2020 wurde noch von einer „epidemischen Grippe“ und vollen Krankenhäusern berichtet. Im Dezember 2020 war die saisonale Grippe nahezu verschwunden. Das ist erstaunlich, denn fast in jedem Jahr gibt es die Meldungen über Grippenotstand und überfüllte Krankenhäuser. Im Herbst/Winter 2020/21 ist das hingegen nicht so. Bei gleichen Symptomen haben immungeschwächte Personen häufig verschiedene Viren zugleich in sich. Wer jedoch vor allem nach Corona suchen lässt, der kann leicht irreführende Fallzahlen produzieren. Im Jahr 2020 wurden in Asturien 859.088 Corona-Tests durchgeführt (bei ca. 1Million Einwohnern). 

Für Asturien gilt: Der Lockdown ab Oktober 2020 half nicht gegen die Ausbreitung des Virus. Er verursachte jedoch viele Tote, insbesondere unter alten Menschen, die einer hohen Umweltbelastung und einer schlechten Wohnumfeldqualität ausgesetzt waren. Eine internationale Metastudie des Teams um Prof. Ioannidis kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Lockdowns zu einem Anstieg der Todesfälle geführt haben und hinsichtlich der Virenausbreitung unwirksam waren. 

In Asturien gibt es dennoch einen weitgehenden Lockdown mit Ausgangssperren und der Abriegelung ganzer Städte und Gemeindegebiete. Zum Maß der Freiheit wurde das sogenannte "pädagogische Konzept der Sozialblasen" (Burbujas Socials).

Das Maß der Freiheit (Burbujas Sociales)

In Asturien gilt die „Corona-Sozialblase“ mit einer Beschränkung sozialer Kontakte auf 5 Personen. In einer multimedialen Angstkampagne werden Spielzeugfiguren eingesetzt, um das Regierungs-Narrativ von der Sozialblase als Maß der Freiheit auch in das Bewusstsein einer ganzen Generation von Kindern einzubrennen (z.B. über soziale Medien, YouTube, Radio- und TV-Programme). Die asturische Regierung spricht von einem pädagogischen Konzept der Sozialblasen, das jetzt zu beachten sei. 

Für die Kinder Asturiens kommunizieren Spielzeugfiguren eine überwiegend evidenzfreie Botschaft, die Ängste und soziale Dramen auslösen kann:  

Merke dir: Die meisten Virenausbrüche passieren, wenn du dich in der Familie oder mit Freunden triffst. Je kleiner deine Sozialblase ist, umso geringer ist das Risiko sich mit dem Virus anzustecken. Frage bis zu 5 Personen, ob sie zu deiner Sozialblase gehören wollen. Verpflichtet euch dazu, dass ihr die Kontaktbeschränkungen zu Personen außerhalb eurer Blase einhaltet. Wenn in deiner Sozialblase auch alte Menschen über 65 Jahre sind oder Kranke, dann müssen sich alle Mitglieder deiner Blase dazu verpflichten, gegenüber diesen Personen alle strikten Beschränkungen einzuhalten. Halte dich von Menschen fern, die nicht zu deiner Sozialblase gehören. Wenn dies nicht möglich sein sollte, dann halte 2 Meter Abstand und ziehe deine Maske an. Deine Maske muss richtig festsitzen! Treff dich nicht in einem geschlossenen Raum, sondern möglichst nur draußen. Wenn du wieder in die Wohnung zurückkommst, dann zieh dir wenn möglich sogleich deine Kleidung und deine Schuhe aus (I, II) und zieh dir neue Sachen an, damit du die Viren nicht ins Haus schleppst. Damit schützt du besonders deine Liebsten, die schon über 65 Jahre alt sind und noch nicht in einem Altenheim wohnen. Vergiss nie: Wenn du mit Kindern spielst, die nicht deiner Blase angehören oder wenn du dich mit anderen Personen ohne die strikten Beschränkungen triffst, dann bringst du dich selbst und alle Menschen in deiner Blase in große Gefahr.

Erstaunlich finde ich, dass auch viele Erwachsene solche Regierungsanweisungen ernst nehmen und ihre Kinder zur Einhaltung der Regierungsvorgaben nötigen. Sie entscheiden nun, wen sie in ihre soziale Blase aufnehmen und wen nicht, wen sie noch umarmen und wen nicht mehr. Natürlich handelt es sich um ein emotional unlösbares Unterfangen, da jeder nur einer sozialen Blase angehören darf. Doch Menschen haben jeweils andere ihnen wichtige Bezugspersonen, von denen sie sich nun abgrenzen sollen. Soziale Dramen der persönlichen Ausgrenzung und der Innen- / Außenabgrenzung von Gruppen sind die Folgen. 

Der Sternenweg (Jakobusweg) in Asturien ist geschlossen. Auch Besuche von Verwandten und Freunden aus dem Ausland sind verboten. Was ist mit all den getrennten Seelen, den Kindern und Eltern, Geschwistern und Großeltern, die im eigentlich nahen Asturien leben, die in ihrer seelischen Not jetzt abgespalten sind von ihren nächsten Verwandten und Freunden? Die unter Ausgangssperren leiden und in Einsamkeit sterben.

Seit März 2020 befindet sich auch Asturien in einer Art Schockstarre, nachdem die WHO am 11.03.2020 eine Pandemie ausrief. Treffender wäre Plandemie.

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#Impfrausch in Nordspanien
Der am 25.10.2020 verhängte zweite Ausnahmezustand (Estado de Alarma) soll zunächst bis Mai 2021 andauern. Bis dahin soll die Impfung weitgehend erfolgt sein. In Asturien erfolgt die Vorladung zur Impfung als eine Art staatliche Einberufung. Wer sich nicht impfen lassen will, muss einen Grund dafür angeben. Spanien führt ein Register der "Impfverweigerer". Die Daten können an europäische Länder weitergegeben werden. Die spanische Regierung setzt sich für die schnelle Einführung eines digitalen EU-Impfpasses ein, mit dem auch ungeimpfte Reisende aus dem Ausland leichter identifiziert werden können. In Galicien können gegen "Impfverweigerer" Strafen von mindestens 1.000 bis zu 600.000 Euro ausgesprochen werden.

Sucharit Bhakdi und Karina Reiss: Corona Unmasked: Der Impfrausch

https://coronafehlalarm.de/wp-content/uploads/2021/02/corona_unmasked_leseprobe.pdf
Galicia: Aprobado la reforma en la Ley de Salud autonómica que permite sancionar con multas de entre 1.000 y 600.000 euros a las personas que se nieguen a vacunarse contra la covid y contra posibles virus futuros.

https://elpais.com/sociedad/2021-02-23/galicia-primera-comunidad-en-imponer-multas-de-hasta-60000-euros-por-no-vacunarse.html

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